- Beliebte Ferieninsel Gran Canaria vergrault Urlauber – „Kommen nicht mehr zurück“
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Beliebte Ferieninsel Gran Canaria vergrault Urlauber – „Kommen nicht mehr zurück“
Zahl der deutschen Touristen auf Gran Canaria nimmt ab
Die Insel Gran Canaria, die zu den beliebtesten Urlaubszielen der Deutschen gehört, kämpft derzeit mit einem Rückgang an Urlaubern. Bereits im ersten Quartal des Jahres 2023 nahm die Zahl der deutschen Touristen auf Gran Canaria ab und auch im zweiten Quartal konnte sich die Lage nicht verbessern. Im Vergleich zu anderen kanarischen Inseln, ist dieser Trend jedoch nicht zu beobachten.
Gründe für den Rückgang der deutschen Urlauber
Bereits im April 2023 berichtete Teneriffa News von einem Rückgang der Urlauberzahlen um zehn Prozent im ersten Quartal 2023 im Vergleich zu 2019. Dies entspricht einem Rückgang von 71.000 Touristen im Vergleich zum Vorjahr vor der Corona-Pandemie, wobei 50.000 davon alleine auf Gran Canaria entfallen. Tourismusexperte Antonio Garzón führt dies auf ein Mangel an Management zurück und erklärt gegenüber Inforcasa: „Die Touristen sehen das und kommen nicht mehr zurück.“
Teneriffa als beliebtere Alternative
Im Gegensatz zu Gran Canaria erlebt die kanarische Insel Teneriffa derzeit einen regelrechten Boom bei Touristen und Unternehmen. Pedro Andueza, Präsident der Vereinigung der Autonomen Arbeiter (ATA), freut sich über die langjährigen Maßnahmen zur Schaffung von Arbeitsplätzen und zur Förderung der Wirtschaft auf Teneriffa. Die Insel ist aktuell Treiber bei Gewerben und Neugründungen, während Gran Canaria in diesem Bereich hinterherhinkt. Im Vergleich zu Mallorca, wo deutsche Urlauber Schlange an den Liegen stehen, sind es auf Gran Canaria deutlich weniger.
Der Zustand der Ferieninsel als Ursache
Das spanische Statistikinstitut INE meldet, dass zwischen Januar und Juni 2023 auf Gran Canaria rund 8,5 Millionen Übernachtungen registriert wurden. Auf Teneriffa waren es im selben Zeitraum 12,1 Millionen Übernachtungen. Teneriffa verzeichnete zudem ein Wachstum von 7,6 Prozent bei der Zahl der Urlauber, während Gran Canaria im Vergleich zu 2019 einen Rückgang von drei Prozent verzeichnete.
Viele Stimmen auf Gran Canaria weisen auf den schlechten Zustand der Insel als Grund für diese Misere hin. Das Europäische Verbraucherzentrum Deutschland (EVZ) warnt zudem vor betrügerischen Aktivitäten, insbesondere auf Gran Canaria. Dort werden deutschen Urlaubern immer noch Timesharing-Verträge aufgezwungen, die mit hohen Kosten verbunden sein können. Touristen sollten daher Vorsicht walten lassen, wenn sie zu einer exklusiven Hotelanlage eingeladen werden. Ähnliche Probleme treten auch in Italien, Griechenland und Kroatien auf.
Editorial: Die Herausforderungen des Tourismussektors
Der Rückgang der deutschen Urlauberzahlen auf Gran Canaria zeigt die Schwierigkeiten, vor denen der Tourismussektor steht. Management, Infrastruktur und Betrug sind nur einige der Probleme, mit denen sich Urlaubsziele konfrontiert sehen. Es ist von großer Bedeutung, dass die Verantwortlichen in der Tourismusbranche diese Herausforderungen ernst nehmen und Maßnahmen ergreifen, um den Ruf der betroffenen Destinationen wiederherzustellen und das Vertrauen der Urlauber zurückzugewinnen.
Touristische Entwicklungspotenziale nutzen
Es ist klar, dass der Erfolg von Destinationen wie Teneriffa nicht allein auf Glück beruht, sondern auf strategischer Planung und Investitionen in die Tourismusbranche. Gran Canaria und andere betroffene Inseln sollten diese Erfahrungen nutzen, um ihre eigene touristische Entwicklung voranzutreiben. Dies erfordert eine langfristige Vision, bei der nicht nur auf kurzfristige Gewinne, sondern auch auf Nachhaltigkeit und Qualität gesetzt wird.
Sicherheit und Transparenz gewährleisten
Ein weiterer Aspekt, der in diesem Zusammenhang von großer Bedeutung ist, ist die Sicherheit der Urlauber. Betrug und negative Erfahrungen können das Vertrauen der Touristen nachhaltig beeinträchtigen. Es ist daher wichtig, dass die zuständigen Behörden und Institutionen Maßnahmen ergreifen, um einen sicheren und transparenten Tourismussektor zu gewährleisten. Urlauber sollten informiert und auf mögliche Risiken hingewiesen werden, um sich vor betrügerischen Aktivitäten zu schützen.
Die Zukunft des Tourismussektors liegt in der Hand derjenigen, die Verantwortung tragen. Es ist an der Zeit, die Herausforderungen anzunehmen und nachhaltige Lösungen zu entwickeln, um den Urlaubern ein qualitativ hochwertiges Erlebnis zu bieten und die Attraktivität der Destinationen langfristig zu erhalten.
<< photo by Frederic Bartl >>
Das Bild dient nur zur Veranschaulichung und stellt nicht die tatsächliche Situation dar.
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