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Berühmt und behütet: Ein Blick auf Hunde und ihre prominenten Halter

Berühmt und behütet: Ein Blick auf Hunde und ihre prominenten Halter

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Anja Rützel über Hunde und ihre berühmten Besitzer

Ein neuer Blick auf bekannte Persönlichkeiten

Das Sachbuch “Schlafende Hunde” von Anja Rützel behandelt die Beziehung berühmter Menschen zu ihren Haustieren. In dem Buch geht es um die Erkenntnis, dass diese Mensch-Tier-Beziehungen ein ganz neues Bild von den Menschen vermitteln können. Beispiele hierfür sind Queen Elizabeth II. mit ihren Corgis, Richard Wagner mit seiner Hingabe zu Hunden oder Marilyn Monroe und ihr Hund Meth. Anja Rützel zeigt auf, welche neuen Seiten dieser Prominenten durch ihre Hunde zu erkennen sind.

Die Bedeutung der Corgis für Queen Elizabeth II.

Ein interessantes Beispiel ist die Beziehung von Queen Elizabeth II. zu ihren Corgis. Zwar könnte man dies als eine Marotte der Queen abtun und es als Folklore betrachten. Doch bei genauer Betrachtung der Geschichte ihrer Corgi-Dynastien erkennt man, dass die Queen diese Beziehung sehr ernst genommen hat. Corgis waren ursprünglich Hütehunde, die die Schafe zusammengetrieben haben. Die Corgis der Queen waren hervorragend trainiert und spiegelten ihren Wunsch wider, lieber eine vornehme Landfrau mit einem idyllischen Anwesen zu sein, anstatt eine Königin mit einem stressigen Job.

Die Sympathie steigt durch die Hundeliebe

Die Tatsache, dass Prominente eine Liebe zu ihren Tieren aufbauen, macht sie für viele Menschen sympathischer. Wenn man erfährt, dass jemand eine besondere Beziehung zu einem Tier hat, entsteht automatisch eine gewisse Nähe zu dieser Person. Es ist interessant zu beobachten, wie Menschen mit ihren Hunden umgehen, da dies oft Aufschluss über ihren Charakter gibt. Wenn jemand zu einem liebenswerten Wesen gemein ist, stellt sich die Frage, wie er dann erst mit Menschen umgeht, die weitaus fehlbarer sind als Hunde. Die Beziehung zu einem Hund kann daher Einblicke in die Persönlichkeit des Menschen geben.

Die Wahl des Hundes als Spiegel der Persönlichkeit

Die Wahl des Hundes spiegelt oft die Persönlichkeit seines Besitzers wider. Anja Rützel nimmt hierbei ihren eigenen Hund, einen vierjährigen Berner Sennenhund, als Beispiel. Für sie strahlen Berner Sennenhunde eine absolute Freundlichkeit und Unschuld aus. Wenn jemand einen Staffordshire-Terrier, einen Yorkshire-Terrier oder einen top-frisierten Königspudel besitzt, würde sie diesen anders einschätzen. Die Wahl des Hundes gibt also bereits einen ersten Eindruck über den Menschen.

Eine besondere Beziehung zwischen Mensch und Hund

Anja Rützel betont, dass Hunde eine besondere Bedeutung für das menschliche Leben haben. Sie glaubt, dass Menschen den Hund bekommen, den sie brauchen. Die Bedürfnisse von Mensch und Hund sollten im Idealfall im Einklang stehen. Sportliche Menschen sollten sportliche Hunde haben, während weniger aktive Menschen keinen energiegeladenen Border Collie benötigen. Anja Rützel findet es allerdings auch schön, wenn der Hund den Besitzer an Stellen fordert, an denen er noch ausbaufähig ist. Diese Vorstellung formuliert sie als “schönen Gedanken”.

Die Mensch-Hund-Beziehung im Wandel der Zeit

Die Beziehung zwischen Mensch und Hund hat sich im Laufe der Zeit verändert. Vor rund 300 Jahren war sie deutlich pragmatischer. Hunde hatten fast ausschließlich eine Funktion, sei es als Wachhund oder als Zugtiere für Kutschen. Erst durch Queen Victoria wurde die Idee, einen Hund als Haustier zu halten, populär. Hunde sind Tiere, die eine enge Bindung zu ihren Besitzern aufbauen möchten. Das bekannte Loriot-Zitat “Das Leben ohne Mops ist möglich, aber sinnlos” gilt nicht nur für Mops, sondern verallgemeinert auch für Hunde im Allgemeinen. Sie machen das Leben angenehmer, besonders in guten Zeiten. Hunde sind ideale Begleiter bei Spaziergängen und bieten in schwierigen Lebenssituationen ein Stück Trost und Ablenkung von den Grausamkeiten der Welt.

Fazit und Ausblick

Die Beziehung zwischen Prominenten und ihren Hunden ist ein interessantes Phänomen, das uns einen neuen Blick auf diese Persönlichkeiten ermöglicht. Hunde können Menschen auf eine andere Art und Weise zugänglich machen und zeigen, wie sie mit ihrem Tier umgehen. Die Wahl des Hundes sagt oft viel über den Charakter und die Vorlieben des Menschen aus. Ein Hund kann eine Bereicherung für das menschliche Leben sein und den Besitzer in vielen Bereichen fordern. Die Mensch-Hund-Beziehung hat sich im Laufe der Zeit verändert, und heute sind Hunde oft geliebte Haustiere, die uns in vielen Lebenslagen begleiten. Der Welthundetag ist eine gute Gelegenheit, die Bedeutung der Beziehung zwischen Mensch und Hund zu würdigen und zu reflektieren.

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Das Bild dient nur zur Veranschaulichung und stellt nicht die tatsächliche Situation dar.

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    Braun Klara

    Guten Tag, mein Name ist Klara Braun. Als erfahrene Reporterin für Wirtschaftsnachrichten versuche ich immer, komplexe Themen in einer Weise zu erklären, die jeder verstehen kann. Ich glaube, dass guter Journalismus nicht nur darin besteht, die Fakten zu liefern, sondern auch zu erklären, was sie für uns bedeuten.

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