Den Abgrund der Beschränktheit: Bahn schickt AfD-Politikerin bildlich in die SchrankenAfD,Politik,Bahn,Beschränktheit,Schranken
Den Abgrund der Beschränktheit: Bahn schickt AfD-Politikerin bildlich in die Schranken

Den Abgrund der Beschränktheit: Bahn schickt AfD-Politikerin bildlich in die Schranken

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Zoff mit Beatrix von Storch: Bahn schickt AfDPolitikerin bildlich in die Wüste – und erntet gemischte Reaktionen

Lustiger Witz oder peinliche Zeitverschwendung?

Die Deutsche Bahn hat mit einer Fotobearbeitung auf einen Tweet der AfDPolitikerin Beatrix von Storch reagiert und dabei gemischte Reaktionen hervorgerufen. In ihrem Tweet beschwerte sich von Storch über einen ICE-Zug mit Regenbogenstreifen und kritisierte die vermeintliche “Woke”-Kultur in Deutschland. Die Deutsche Bahn reagierte daraufhin mit einem bearbeiteten Selfie von von Storch, auf dem sie in eine Wüstenlandschaft verpflanzt wurde. Die Bahn antwortete mit einem giftigen Unterton und erklärte, dass die Rückfahrt leider ausfalle.

Beatrix von Storch – eine kontroverse Twitter-Persönlichkeit

Beatrix von Storch ist bekannt für ihre kontroversen Äußerungen auf Twitter. Die AfDPolitikerin nutzt die Plattform gerne, um in Versalien zu schreiben und beleidigende oder latent rassistische Kommentare zu veröffentlichen. Aufgrund ihres Verhaltens wurde sie bereits 2018 von Twitter vorübergehend gesperrt. Unter der Führung von Elon Musk, der die Plattform mittlerweile umbenannt hat, muss sie jedoch keine Strafen mehr befürchten und genießt ihre neue Freiheit.

Ein Selfie und die Kritik an der Bahn

Am Sonntagabend postete Beatrix von Storch ein Selfie, auf dem sie mit einer Baseballkappe vor einem mit Regenbogenstreifen dekorierten ICE-Zug steht. In dem Tweet kritisierte sie die vermeintliche “Woke”-Kultur der Bahn und warf ihr vor, sich mehr um gesellschaftspolitische Themen zu kümmern als um ihre eigentliche Aufgabe. Sie beklagte eine Gesellschaft, die angeblich nichts mehr auf die Reihe bekomme, aber dennoch angeblich viel “Haltung” zeige.

Die Bahn reagiert mit Photoshop

Die Deutsche Bahn, deren Social-Media-Abteilung immer wieder in Konflikte mit rechtsextremen Nutzern gerät, reagierte auf den Tweet von Beatrix von Storch. Sie bearbeitete das Selfie der Politikerin und versetzte sie in eine Wüstenlandschaft. Mit einem spöttischen Unterton antwortete die Bahn: “Wir freuen uns, dass Sie Ihr Ziel trotzdem erreicht haben. Die Rückfahrt fällt leider aus.”

Gemischte Reaktionen und Diskussionen

Die Reaktionen der Nutzerinnen und Nutzer von Twitter auf den Photoshop-Witz der Bahn waren gemischt. Der Tweet erhielt mehr als 23.000 Likes und einige Nutzerinnen und Nutzer fanden ihn humorvoll und versöhnlich. Ein Kommentar lautete: “Damit habe ich alle Verspätungen und Zugausfälle der letzten Monate vergessen.” Jedoch gab es auch viel Kritik, die besagte, dass sich die Bahn lieber auf ihr Kerngeschäft, einen zuverlässigen Personenverkehr, konzentrieren solle. Eine Nutzerin schrieb: “Als ob die Bahn es bis in die Wüste schaffen würde.” Auch Beatrix von Storch meldete sich erneut zu Wort und beklagte eine Verspätung von über 70 Minuten und bezeichnete die Bahn als noch kaputter als gedacht.

Editorial: Eine Frage des Stils und der Prioritäten

Die Aktion der Deutschen Bahn, Beatrix von Storch mit einer Fotobearbeitung zu antworten, wirft die Frage nach dem richtigem Umgang mit provokativen Äußerungen auf sozialen Medien auf. Ist es angemessen, auf solche Kommentare mit Spott und Ironie zu reagieren, oder sollte man sich lieber auf eine sachliche Auseinandersetzung beschränken?

Während die Fotobearbeitung der Bahn sicherlich humorvoll gemeint war, kann sie als eine Art von Zeitverschwendung betrachtet werden. Die Deutsche Bahn sollte sich eigentlich auf ihr Kerngeschäft, den zuverlässigen Personenverkehr, konzentrieren, anstatt Zeit und Ressourcen für solche Aktionen zu verschwenden.

Philosophische Diskussion über den politischen Diskurs in sozialen Medien

Der Vorfall zwischen Beatrix von Storch und der Deutschen Bahn wirft auch grundsätzliche Fragen zum politischen Diskurs in sozialen Medien auf. In einer Zeit, in der Seitenhiebe und Provokationen oft die normale Kommunikationsform sind, ist es umso wichtiger, wie man mit solchen Äußerungen umgeht.

Eine sachliche Diskussion, basierend auf Fakten und Argumenten, ist notwendig, um eine konstruktive Debatte zu ermöglichen. Der Einsatz von Spott und Ironie kann jedoch dazu führen, dass die eigentliche Thematik in den Hintergrund tritt und der Fokus auf persönlichen Angriffen liegt.

Rat an die Beteiligten

Beatrix von Storch sollte sich darüber bewusst sein, dass ihre Äußerungen auf Twitter nicht nur auf ihre eigene Person zurückfallen, sondern auch das Ansehen der AfD beeinflussen können. Es wäre ratsam, sich auf einen konstruktiven politischen Diskurs zu konzentrieren, anstatt provokative und beleidigende Kommentare zu veröffentlichen.

Die Deutsche Bahn sollte sich wieder auf ihr Kerngeschäft fokussieren und die Aufmerksamkeit nicht auf solche Nebensächlichkeiten lenken. Prioritäten sollten auf einen zuverlässigen Personenverkehr gesetzt werden, um Kundinnen und Kunden zufriedenzustellen.

Fazit

Der Vorfall zwischen Beatrix von Storch und der Deutschen Bahn zeigt die Probleme und Herausforderungen des politischen Diskurses in sozialen Medien. Es ist wichtig, sich auf eine sachliche Diskussion zu konzentrieren und Provokationen mit Bedacht zu begegnen. Die Deutsche Bahn sollte sich auf ihr Kerngeschäft fokussieren und solche Aktionen vermeiden, um ihrer Rolle als verlässlicher Personenverkehrsanbieter gerecht zu werden.

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Den Abgrund der Beschränktheit: Bahn schickt AfD-Politikerin bildlich in die Schranken
<< photo by Willi Schewski >>
Das Bild dient nur zur Veranschaulichung und stellt nicht die tatsächliche Situation dar.

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Müller Friedrich

Ich heiße Friedrich Müller. Als investigativer Journalist glaube ich daran, die Macht zur Verantwortung zu ziehen und Licht auf die Themen zu werfen, die sonst im Dunkeln bleiben würden. Ich bin spezialisiert auf Themen wie Korruption und Kriminalität in der Politik.

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