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Der Kampf um den Ballon d'Or 2023: Alles, was Sie über die Nominierten, Preise und Regeln wissen müssen

Der Kampf um den Ballon d’Or 2023: Alles, was Sie über die Nominierten, Preise und Regeln wissen müssen

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Der Ballon d’Or 2023: Nominierte, Preise, Regeln

Ein Überblick über die Nominierten und die Regeln der Verleihung

Am heutigen Montag wird der Gewinner des Ballon d’Or 2023 bekanntgegeben und vier weitere Preise verliehen. Die wichtigsten Fragen und Antworten werden hier im Folgenden präsentiert.

Der Ballon d’Or: Eine prestigeträchtige Auszeichnung

Der Ballon d’Or, eine prestigeträchtige Auszeichnung im Fußball, wird seit 1956 von der französischen Fachzeitschrift “France Football” vergeben. Ursprünglich war der Preis nur europäischen Spielern vorbehalten, wurde aber im Laufe der Jahre für Spieler geöffnet, die in Europa spielen. Seit 2007 sind sogar Spieler aus der ganzen Welt für den Ballon d’Or nominiert. Im Jahr 2018 wurde die Auszeichnung auch für Frauen eingeführt. Von 2010 bis 2015 kooperierte “France Football” mit der FIFA und der Ballon d’Or wurde vorübergehend mit dem FIFA-Weltfußballerpreis zusammengelegt. Seit 2016 vergibt die FIFA jedoch wieder ihre eigene Trophäe.

Neue Regeln und Bewertungskriterien

Bis einschließlich 2021 wurde der Ballon d’Or an den besten Spieler des Kalenderjahres vergeben, wobei auch die Gesamtkarriere des Spielers berücksichtigt wurde. Im Vorjahr wurden die Regeln jedoch grundlegend geändert. Seit 2022 wird nicht mehr das Kalenderjahr, sondern die zurückliegende Saison als Grundlage für die Bewertung herangezogen. Für die Verleihung des Ballon d’Or 2023 wird also die Spielzeit 2022/23 berücksichtigt. Zudem wurden neue Bewertungskriterien festgelegt. Die individuelle Leistung der Nominierten steht an erster Stelle, gefolgt von ihrem Abschneiden mit der Mannschaft und ihrem Talent sowie Sportsgeist. Die bisherige Berücksichtigung der Gesamtkarriere spielt nun keine Rolle mehr.

Die Wahl und die Wahlberechtigten

Die Redaktion von “France Football” hat in diesem Jahr 30 Spieler nominiert, die einer internationalen Journalisten-Jury zur Wahl vorgelegt wurden. Die Jurymitglieder sind Medienvertreter aus den laut FIFA-Weltrangliste besten 100 (Männer) bzw. 50 (Frauen) Nationen. Durch diese Auswahl möchte “France Football” mehr Legitimität und Verlässlichkeit sicherstellen. Jedes Jurymitglied vergibt an jeweils fünf Spieler Punkte in absteigender Reihenfolge (6, 4, 3, 2, 1). Der Spieler mit den meisten Punkten gewinnt den Ballon d’Or. Bei einem Gleichstand entscheidet die Anzahl der ersten Plätze.

Die Favoriten für den Ballon d’Or 2023

Der klare Favorit für den Ballon d’Or 2023 ist Lionel Messi, der zum achten Mal den goldenen Ball erhalten könnte. Messi wird höchstwahrscheinlich in Paris erscheinen, um die Auszeichnung entgegenzunehmen. Obwohl er mit Paris Saint-Germain nur die französische Meisterschaft gewonnen hat, hat er seine beeindruckende Karriere mit dem Gewinn der Weltmeisterschaft in Katar gekrönt. Messi erzielte in der vergangenen Saison 16 Tore und 16 Vorlagen in 32 Spielen der Ligue 1 und war auch bei der WM mit sieben Toren und drei Assists in sieben Spielen erfolgreich. Sein herausragender Auftritt in Katar wird durch einen kicker-Notenschnitt von 1,79 untermauert.

Erling Haaland, der für Manchester City spielt, hat in der abgelaufenen Saison zwar Rekorde pulverisiert, wird aber voraussichtlich hinter Messi zurückstehen müssen.

Die Nominierten für den Ballon d’Or 2023

Die 30 Nominierten für den Ballon d’Or 2023 sind:

– Julian Alvarez (Manchester City)
– Nicolo Barella (Inter Mailand)
– Jude Bellingham (Borussia Dortmund, jetzt Real Madrid)
– Karim Benzema (Real Madrid, jetzt Al-Ittihad)
– Bono (FC Sevilla, jetzt Al-Hilal)
– Kevin De Bruyne (Manchester City)
– Ruben Dias (Manchester City)
– Antoine Griezmann (Atletico Madrid)
– Ilkay Gündogan (Manchester City, jetzt FC Barcelona)
– Josko Gvardiol (RB Leipzig, jetzt Manchester City)
– Erling Haaland (Manchester City)
– Harry Kane (Tottenham, jetzt FC Bayern)
– Min-Jae Kim (SSC Neapel, jetzt FC Bayern)
– Randal Kolo Muani (Eintracht Frankfurt, jetzt PSG)
– Khvicha Kvaratskhelia (SSC Neapel)
– Robert Lewandowski (FC Barcelona)
– Emiliano Martinez (Aston Villa)
– Lautaro Martinez (Inter Mailand)
– Kylian Mbappé (PSG)
– Lionel Messi (PSG, jetzt Inter Miami)
– Luka Modric (Real Madrid)
– Jamal Musiala (FC Bayern)
– Martin Ödegaard (FC Arsenal)
– André Onana (Inter Mailand, jetzt Manchester United)
– Victor Osimhen (SSC Neapel)
– Rodri (Manchester City)
– Bukayo Saka (FC Arsenal)
– Mohamed Salah (FC Liverpool)
– Bernardo Silva (Manchester City)
– Vinicius Junior (Real Madrid)

In der Liste der Nominierten sind nur drei Spieler aus der Bundesliga vertreten: Harry Kane, Min-Jae Kim und Jamal Musiala. Bellingham, Gvardiol und Kolo Muani, prominente Abgänge im Sommer, sind ebenfalls nominiert.

Nominierte für den Ballon d’Or Féminin

Auch der Ballon d’Or Féminin wird verliehen. Die 30 Nominierten sind:

– Alba Redondo (UD Levante)
– Kadidiatou Diani (PSG, jetzt Olympique Lyon)
– Rachel Daly (Aston Villa)
– Linda Caicedo (Deportivo Cali, jetzt Real Madrid)
– Fridolina Rolfö (FC Barcelona)
– Olga (Real Madrid)
– Amanda Ilestedt (PSG, jetzt FC Arsenal)
– Hayley Raso (Manchester City, jetzt Real Madrid)
– Georgia Stanway (FC Bayern München)
– Sophia Smith (Portland Thorns)
– Hinata Miyazawa (Mynavi Sendai, jetzt Manchester United)
– Salma (FC Barcelona)
– Lena Oberdorf (VfL Wolfsburg)
– Millie Bright (FC Chelsea)
– Daphne van Domselaar (FC Twente, jetzt Aston Villa)
– Sam Kerr (FC Chelsea)
– Patri (FC Barcelona)
– Ewa Pajor (VfL Wolfsburg)
– Debinha (North Carolina Courage, jetzt Kansas City)
– Guro Reiten (FC Chelsea)
– Yui Hasegawa (Manchester City)
– Aitana (FC Barcelona)
– Jill Roord (Manchester City)
– Alexandra Popp (VfL Wolfsburg)
– Katie McCabe (FC Arsenal)
– Mary Earps (Manchester United)
– Wendie Renard (Olympique Lyon)
– Maria Leon (FC Barcelona)
– Asisat Oshoala (FC Barcelona)
– Khadija Shaw (Manchester City)

Aus der Bundesliga sind Lena Oberdorf und Alexandra Popp nominiert. Sophia Stanway vom FC Bayern und Ewa Pajor vom VfL Wolfsburg sind ebenfalls in der Liste vertreten.

Weitere Trophäen

Neben dem Ballon d’Or werden auch weitere Preise vergeben. Dazu gehören die “Kopa Trophy” für den besten Spieler unter 21 Jahren, die “Yashin Trophy” für den besten Torhüter und die “Müller Trophy” für den Spieler, der in der vergangenen Saison die meisten Tore für Klub und Nationalteam erzielt hat.

Die Favoriten für die “Kopa Trophy” sind Jude Bellingham (Real Madrid), Xavi (auf Leihbasis bei RB Leipzig) und Jamal Musiala (FC Bayern), während für die “Yashin Trophy” die Nominierten Bono (FC Sevilla), Thibaut Courtois (Real Madrid) und Ederson (Manchester City) favorisiert werden. Die Empfänger der “Müller Trophy” der vergangenen beiden Jahre waren Robert Lewandowski (FC Bayern), der 64 Tore im Kalenderjahr 2021 erzielte, und 57 Treffer im Kalenderjahr 2022.

Die Verleihung des Ballon d’Or 2023 verspricht also spannend zu werden, da die besten Fußballspieler und -spielerinnen der Welt um die prestigeträchtigen Auszeichnungen kämpfen.

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Hans Schmidt

Hallo, ich bin Hans Schmidt. Seit über zehn Jahren arbeite ich als Journalist bei einem der führenden deutschen Nachrichtensender. Meine Spezialität ist politischer Journalismus - besonders internationaler Politik und nationaler Politik. Ich strebe immer danach, den Zuschauern die genauesten und aktuellsten Informationen zu liefern.

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