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Regenbogenfarben: Die beeindruckendsten Straßen beim CSD in Stuttgart

Regenbogenfarben: Die beeindruckendsten Straßen beim CSD in Stuttgart

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Verkehrseinschränkungen aufgrund des Christopher Street Days in Stuttgart

Auswirkungen auf den Verkehr und öffentlichen Nahverkehr

Die jährliche Großdemonstration des Christopher Street Days (CSD) in Stuttgart wird auch in diesem Jahr zu erheblichen Verkehrseinschränkungen in der Innenstadt führen. Die Route erstreckt sich vom Feuersee bis zum Schlossplatz und wird eine Hauptachse zwischen dem westlichen Stuttgart und dem Stadtzentrum betreffen.

Die Parade beginnt um 15 Uhr in der Rotebühlstraße, wobei sich die Teilnehmer bereits im oberen Bereich in Richtung Schwabstraße aufstellen. Gegen 18 Uhr wird der Schlossplatz und die Planie erreicht, wo eine Abschlusskundgebung bis etwa 19.30 Uhr stattfindet. Das genaue Ende der Straßensperrungen ist derzeit noch offen, da auch eine Reinigung der Straßen nach dem Event erforderlich ist.

Bereits ab 9 Uhr morgens ist die Rotebühlstraße zwischen Schwabstraße und Rotebühlplatz gesperrt. Auch Abschnitte der Paulinenstraße und der Fritz-Elsas-Straße sind betroffen. Die Theodor-Heuss-Straße ist ab der Willi-Bleicher-Straße in Richtung Hauptbahnhof gesperrt. Zudem sind die Eberhardstraße, Torstraße, Marktstraße und Münzstraße für den Autoverkehr nicht zugänglich. Die Zufahrt zur Planie aus Richtung Konrad-Adenauer-Straße wird ebenfalls während des Zuges um 15 Uhr blockiert sein. Alle diese Straßensperrungen haben auch Auswirkungen auf die Erreichbarkeit der Parkhäuser in der gesamten Umgebung, da diese möglicherweise über den gesamten Zeitraum nur eingeschränkt erreichbar sind.

Der CSD-Zug verläuft entlang der S-Bahn-Achse zwischen Schwabstraße und der Stadtmitte. Aufgrund dessen können die geplanten Ersatzbusse für den zentralen Tunnelabschnitt der Stammstrecke bereits am ersten Tag der Stammstreckensperrung nicht fahren. Die Haltestellen des Ersatzverkehrs am Wilhelmsbau, in der Büchsenstraße und am Feuersee können zwischen 14.30 Uhr und 19.30 Uhr nicht oder nur eingeschränkt bedient werden. Als Ersatz-Ersatzhaltestellen dienen die SSB-Haltestellen Marienstraße (für Feuersee) und Schwabstraße, wobei letztere ebenfalls leicht verlegt werden müssen.

Auswirkungen auf den Busverkehr

Die SSB-Buslinien 42, 43, 44 und 92 sind ebenfalls von den Verkehrseinschränkungen betroffen. Die Linie 42 in Richtung Innenstadt kann zwischen 15.30 Uhr und 20.30 Uhr die Haltestellen Schlossplatz und Charlottenplatz nicht anfahren. Ab Olgaeck wird sie zur Haltestelle Dorotheenstraße umgeleitet und endet dort. In umgekehrter Richtung starten die Busse an der Haltestelle Charlottenplatz (Position 3).

Auf der Linie 43 wird zwischen 10 und 19 Uhr die in Richtung Feuersee angefahrene Haltestelle Berliner Platz verlegt. Die Haltestellen Rotebühlplatz und Wilhelmsbau werden nicht bedient. Die Haltestelle Feuersee wird in diesem Zeitraum ebenfalls verlegt. Die Haltestelle Marien-/Silberburgstraße in Richtung Pragsattel entfällt.

Die Linie 44 ist zwischen 15.30 und 20.30 Uhr betroffen, da sie in dieser Zeit nicht bis zum Schlossplatz fährt. Auch die Busse der Linie 92 sind zwischen 10 und 19 Uhr von den Einschränkungen betroffen. Die Haltestellen Rotebühlplatz und Feuersee entfallen. Die Marienstraße, der Wilhelmsbau und der Österreichische Platz werden in Fahrtrichtung Leonberg nicht bedient. Stattdessen sollte man an einer Ersatzhaltestelle in der Reinsburgstraße vor dem Gebäude 10 einsteigen. Die Buslinie endet dann auch nicht am Rotebühlplatz, sondern an der Haltestelle Marienstraße der Linie 44.

Empfehlungen für Bürgerinnen und Bürger

Angesichts der Verkehrseinschränkungen und Umleitungen, die durch den Christopher Street Day in Stuttgart verursacht werden, ist es ratsam, alternative Verkehrsmittel zu nutzen, wenn möglich. Die Veranstalter des CSD empfehlen die Nutzung des öffentlichen Nahverkehrs, insbesondere der U-Bahn und Straßenbahnen, um die Verkehrsbelastung zu reduzieren. Es ist auch wichtig, genügend Zeit einzuplanen und alternative Routen zu wählen, um Beeinträchtigungen des eigenen Reiseplans zu vermeiden.

Der Christopher Street Day in Stuttgart ist nicht nur eine Demonstration für LGBT+-Rechte, sondern auch ein Fest der Vielfalt und des Zusammenhalts. Obwohl Verkehrseinschränkungen unvermeidbar sind, bietet der CSD eine wertvolle Gelegenheit, Solidarität und Akzeptanz zu fördern. Die Bürgerinnen und Bürger sollten daher die Veranstaltung als Chance sehen, ein Zeichen für Gleichberechtigung und Toleranz zu setzen und die Lebensfreude der LGBT+-Community zu feiern.

Schlussfolgerung

Der Christopher Street Day in Stuttgart wird zweifellos zu Verkehrseinschränkungen sowohl für den Autoverkehr als auch den öffentlichen Nahverkehr führen. Es ist wichtig, sich auf diese Auswirkungen vorzubereiten und alternative Transportmöglichkeiten zu nutzen. Gleichzeitig bietet der CSD eine Gelegenheit, Solidarität und Akzeptanz zu demonstrieren und die Vielfalt und Lebensfreude der LGBT+-Community zu feiern. Es ist wichtig, dass die Bürgerinnen und Bürger diese Veranstaltung als Chance sehen, ein offenes und tolerantes Stuttgart zu repräsentieren.

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Regenbogenfarben: Die beeindruckendsten Straßen beim CSD in Stuttgart
<< photo by Elyssa Fahndrich >>
Das Bild dient nur zur Veranschaulichung und stellt nicht die tatsächliche Situation dar.

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Schneider Anna

Guten Tag, ich bin Anna Schneider. Ich arbeite als Umweltjournalistin und bin leidenschaftlich daran interessiert, die neuesten Nachrichten und Entwicklungen im Bereich Umweltschutz zu verfolgen und zu berichten. Mein Ziel ist es, die Menschen über die Umweltauswirkungen unserer Entscheidungen aufzuklären und zu inspirieren, nachhaltiger zu leben.

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