Besuch in Tel Aviv: Biden verspricht Israel Beistand
Schwerer Rückschlag für Deeskalation
Bei seinem kürzlichen Besuch im Nahen Osten hatte der US-Präsident Joe Biden das Ziel, zu vermitteln und zur Deeskalation beizutragen. Allerdings liefen die Bemühungen anders als geplant. Nach der Explosion in einem Krankenhaus in Gaza sind die Bemühungen um eine Deeskalation einen schweren Rückschlag erlitten.
Explosion im Ahli Arab Krankenhaus
Das Ahli Arab Krankenhaus in Gaza-Stadt wurde ohne Vorwarnung angegriffen, wodurch 471 Menschen getötet und 314 verletzt wurden. Die Hamas, die den Gazastreifen kontrolliert, spricht von einem israelischen Luftangriff, während die israelische Armee Radaraufzeichnungen, Luftbilder und abgehörte Telefonate von Hamas-Mitgliedern als Belege für einen fehlgeleiteten Raketenangriff präsentiert. Die genaue Version des Hergangs kann jedoch unabhängig nicht überprüft werden.
Biden verspricht Solidarität mit Israel
Aufgrund der Eskalationssituation traf Joe Biden lediglich Israels Ministerpräsident Benjamin Netanyahu. In einem Hotel in Tel Aviv versicherte Biden den Menschen in Israel seine Solidarität und gab ein Schutzversprechen ab. Er betonte, dass die Vereinigten Staaten an ihrer Seite stehen werden, um Freiheit, Gerechtigkeit und Frieden zu verteidigen und zu fördern.
Doppelte Kriegsverbrechen
Netanyahu dankte Biden und warf den radikalen Palästinensern doppelte Kriegsverbrechen vor. Laut ihm schießen sie nicht nur Raketen auf israelische Zivilisten, sondern verstecken sich auch hinter der Zivilbevölkerung in Gaza. Netanyahu betonte, dass die Hamas für ihre Taten zur Rechenschaft gezogen werden sollte und versprach, die Zivilbevölkerung zu schützen und die Geiseln der Terrororganisation zu befreien.
Aufruf zu Protesten
Die Hamas wies erneut jede Verantwortung für den Angriff auf das Krankenhaus zurück und machte die US-Regierung und die westlichen Länder, die Israel unterstützen, für die Massaker und den Genozid verantwortlich. Die Hamas rief die Palästinenser im Westjordanland und in Israel dazu auf, ihre Proteste auszuweiten. Die Absage des Treffens zwischen Biden und dem palästinensischen Präsidenten Mahmud Abbas in Jordanien wurde von der Hamas begrüßt.
Deeskalation in weiter Ferne
Unabhängig davon, wer letztendlich für den Angriff auf das Krankenhaus verantwortlich ist, haben alle Bemühungen um eine Deeskalation in der Region einen schweren Rückschlag erlitten. Die Situation im Nahen Osten bleibt weiterhin angespannt, und es scheint, dass der Frieden in weiter Ferne liegt. Es bedarf weiterer diplomatischer Anstrengungen und Verhandlungen, um eine Lösung für den jahrzehntelangen Konflikt zu finden.
<< photo by Stacey Franco >>
Das Bild dient nur zur Veranschaulichung und stellt nicht die tatsächliche Situation dar.
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